01.03.2019

Die jüdische Tradition fortführen

Die jü­di­sche Ge­mein­de Ha­nau setzt mit der Er­öff­nung ei­nes jü­di­schen Lehr­hau­ses am Mon­tag ei­ne 100-jäh­ri­ge Lehr­tra­di­ti­on fort und reiht sich da­mit in ei­ne Lis­te von Groß­s­täd­ten ein.

Auch in Frank­furt, Ber­lin und Ham­burg, wo die jü­di­schen Ge­mein­den we­sent­lich grö­ß­er sind, gibt es jü­di­sche Lehr­häu­ser.

»Die 200 Mitglieder zählende jüdische Gemeinde in Hanau hat sich zum Ziel gesetzt, ein jüdisches Bildungsangebot anzubieten«, sagte Irina Pisarevska, Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Hanau. »Alle Interessenten unabhängig von Religionszugehörigkeit und Herkunft können einmal pro Monat kostenfrei in die jüdische Religion eintauchen.« Mit diesen Worten eröffnete Pisarevska am Montag die fünfteilige Seminarreihe im ersten Halbjahr 2019.

In ihr gibt Rabbiner Michael Jedwabni einen Einblick in die Thora und die Welt der jüdischen Gebote. Der Hanauer Rabbiner, der religiöser Leiter des jüdischen Lehrhauses ist, wird vielfältige Einblicke in die jüdische Religion und Kultur geben. Er ist seit 2017 Rabbiner der Jüdischen Gemeinde (in der Wilhelmstraße 11a) und war zuvor in Moskau unter anderem für den interreligiösen Dialog zuständig.

Die jüdische Tradition fortführen

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